CFMI – Gemeinwesenprojekte

CFMI – Gemeinwesenprojekte

Bildung und Wasser

Der Verein Christ Frontiers Mission International (CFMI) hat 2001 im Norden Ghanas Gemeinwesenprojekte für benachteiligte Bevölkerungsschichten aufgebaut. Diese liegen überwiegend im Bereich Bildung, Gesundheit und Wasserversorgung. In Bolgatanga und Zuarungu, im Nordosten Ghanas, betreibt der Verein zwei International Frontiers Schulen, die aus Kindergarten, Vor- und Grundschule bestehen. Außerdem werden auch Jugend- und Frauengruppen, sowie Waisenkinder und benachteiligte Kinder gefördert.

Christ Frontiers Mission International unterstützt derzeit 26 Waisen und 10 Witwen und ermöglicht den Zugang zu Bildung und Trinkwasser. Es wurden bereits 10 Brunnen gebohrt, um den Gemeinden tragbares Wasser zur Verfügung zu stellen, Damit werden auch die durch Wasser übertragenen Krankheiten wie Bilharziose, Guineawürmer und Durchfall eingedämmt. Die Auswirkungen auf die Bevölkerung sind:

  • Armutsbekämpfung
  • Aufnahme von Straßenkindern und Ermöglichung von Schulbildung
  • Reduzierung von Diebstahl und Prostitution bei Teenagern
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes der Waisen und Witwen

Der Verein bietet verschiedene Workshops für die Witwen an. So können die Frauen Grundkenntnisse im Schneider- und Friseurhandwerk und in der Seifenherstellung erlangen.

Waisenkinder und deren Angehörige werden von CFMI unterstützt. Es gibt allerdings auch Waisenkinder, die keine engen Beziehungen zu den Verwandten haben und für diese Kinder ist der Bau eines Waisenhauses geplant. Momentan fehlen dafür allerdings noch die finanziellen Mittel.

Schule in Zuarungu

Helen Sampandoog, die Frau eines Pastors in Zuarungu, einem Dorf im Norden Ghanas, konnte es nicht mehr länger ansehen, dass an den öffentlichen Schulen im Dorf die Lehrer trotz guter Bezahlung kaum arbeiten. Also entschied sie sich, eine eigene Schule zu eröffnen, um den Kindern in der Umgebung die Möglichkeit zu geben, für einen Betrag von umgerechnet weniger als 30 € im Jahr, eine bessere Bildung zu bekommen. Helens Ansatz dabei war immer, den Lehrer*innen ein angemessenes Gehalt zu zahlen und dabei die Familien der Schüler*innen finanziell nicht zu sehr zu belasten. Gewinn springt dabei kaum für Helen und ihre sechsköpfige Familie heraus.

Im Laufe der Jahre nahm Helen einige Kinder in die Schule auf, ohne dass sie Gebühren dafür zahlen mussten. Bei diesen Kindern handelt es sich meist um Halbwaisen, deren verbleibendes Elternteil nicht genug oder gar nichts verdient, um seine / ihre Kinder auf irgendeine Schule zu schicken. Helen kannte die meisten davon auch schon, bevor sie die Schule eröffnet hatte. Nun unterstützt sie sie nach Kräften beim Kauf von Uniformen, Büchern, Schreibzeug und Medizin.

Die Anzahl der Schüler*innen stieg seit 2017 an und das Gebäude war nicht mehr für den Unterricht geeignet. Seitdem wurden Spenden gesammelt, um den Neubau der Schule auf dem Grundstück zu ermöglichen. Anfang September konnten endlich die gröbsten Baumaßnahmen durchgeführt werden und nicht viel später sitzen die Kinder schon lernbereit in Schuluniform auf der Schulbank.

Fähigkeiten

Gepostet am

4. Januar 2018