Das bedeutet für die Schule aber auch eine enorme Belastung, da jedes Jahr ein neues Klassenzimmer bereitgestellt werden muss – und durch die Zweizügigkeit der Grundschule wurde dieser Raummangel noch einmal verschärft. Die Schule hat sich neue Ausweichmöglichkeiten geradezu aus den Fingern gesogen: für die Maternelle wurde ein Gebäude angemietet, provisorische Klassenzimmer wurden in einer alten Kapelle untergebracht oder mit Wänden aus Stroh-Matten errichtet. In diesen ist es sehr laut und heiß, teilweise regnet es hinein, sodass keine Schulmaterialien darin gelagert werden können. Somit bieten diese alles andere als eine ideale Lernatmosphäre für die Schüler, was bereits von der Schulaufsichtsbehörde bemängelt wurde. Sie droht, die Schule zu schließen – zumal auch von den vorhandenen Klassenzimmern einige nicht den vorgegebenen Maßen entsprechen.  Da aber die Schulgebühren niedriger als an den anderen Privatschulen sind, reicht es nur knapp für die Gehälter der Lehrer – von Bauarbeiten ganz zu schweigen. Mit Hilfe der Spenden von Kinderhilfe Westafrika e. V. konnte im Jahr 2016 ein Gebäudekomplex mit vier Klassenzimmern fertiggestellt werden. Da die Kirchengemeinde den Bau eines weiteren Gebäudes begonnen und die Strohmatten durch provisorische Mauern ersetzt hatte, lies sich die Entscheidung der Schulbehörde noch einmal vertagen. Mithilfe weiterer Spenden konnte Ende 2016 der Bau eines neuen Gebäudes mit geplanten sechs Zimmern begonnen werden.