Am 11.Dezember, zum Nationalfeiertag von Burkina Faso, wurde Kinderhilfe Westafrika mit einer der höchsten Auszeichnungen des Landes geehrt: dem „Verdienstorden des Volkes von Burkina Faso“. Das geschah auf der offiziellen Nationalfeier in der zweitgrößten Stadt des Landes – Bobo Dioulasso – wo auch das Dorcas-Zentrum ist. Auf einer großen Zeremonie mit etwa 300 geladenen Autoritäten, Militärparade und verschiedenen Reden wurden etwa 150 Bürger mit Orden verschiedener Stufen geehrt.

„Diese Ehre gebührt neben Elisabeth Oubda auch allen Mitarbeitern und vor allem allen Spendern von Kinderhilfe Westafrika! Denn diese „Erfolgsstory“ ist ein Gemeinschaftswerk.“ – Torsten Krauße

Seit 12 Jahren unterstützt Kinderhilfe Westafrika die Ausbildungen von Schneiderinnen in Burkina Faso im Centre Dorcas, gegründet von Pastor Moise Oubda und dessen Frau Elisabeth. Ziel des Programmes ist es Mädchen aus ärmsten Verhältnissen, die keinerlei Chancen auf Ausbildung oder Schulbildung haben, eine Perspektive und den Weg zur Selbstständigkeit zu ermöglichen. Dank der offenen Herzen vieler Menschen von hier wurden Patenschaften übernommen und durch diese langjährige Unterstützung konnten insgesamt 1300 Mädchen zu Schneiderinnen und Friseurinnen ausgebildet werden. Momentan sind 205 Frauen in der Ausbildung. In den Jahren kam neben der Arbeit mit Waisenkindern ein Kindergarten, ein Gartenbauprojekt ein Mikrokreditprojekt und auch ein Ausbildungszentrum mit Wohnheim für Jungs hinzu. Das sind momentan 29 Straßenjungs, welche von ihren Familien verstoßen wurden, keine Familien und keine Bleibe mehr haben oder aus ärmsten Verhältnissen von abgelegenen Dörfern kommen. Die Jungs können vier verschiedene Berufe lernen und nebenbei gemeinsam Fußball spielen.

Mehr Infos zu den Projekten finden sie hier.

„Wenn Elisabeth von den Veränderungen erzählt, die die Mädchen und Jungs in den drei Jahren Lehrzeit durchmachen, strahlen ihre Augen. Aus verschüchterten Jugendlichen ohne Selbstwertgefühl und ohne Hoffnung sind nicht wiederzuerkennende Persönlichkeiten geworden, die im eigenen Land eine Perspektive haben und ihre Zukunft selbst gestalten können. Deshalb wollen wir mit dem neuen Untertext der Vereins „Zukunft vor Ort“ darauf aufmerksam machen, dass richtig eingesetzte Hilfe vor Ort die Not nach Auswanderung verringert und der Entwicklung der Länder zugutekommt. “

Torsten Krauße

Neben allem Dank und aller Freude möchten wir an dieser Stelle gern Werbung machen, denn noch nicht alle Mädchen und Jungs haben einen Paten oder eine Patin. Durch eine Patenschaft von bspw. 30 Euro im Monat kann Jugendlichen eine Ausbildung – und damit eine Perspektive für die Zukunft – ermöglicht werden. Doch wir bitten auch ganz besonders um Spenden für die Erweiterung des Gartenbauprojektes, welches hilft, die Versorgung der Jungs und Mädchen sicher zu stellen. Es müssen noch zwei große Wassertanks nebst Gerüst angeschafft werden, um die Anbaufläche erweitern zu können. Dafür werden insgesamt 3300 Euro benötigt.

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